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Geschichte

OVS / PVG 
Aus dem ehemaligen Kraftverkehrsbetrieb ging 1991 die Omnibusverkehr Saale-Orla-Rudolstadt GmbH hervor, ebenso die Personenverkehrsgesellschaft Neuhaus a. Rwg. mbH. Seither haben sich die Beförderungsunternehmen dynamisch den Herausforderungen des Marktes gestellt und sich zu einem zeitgemäßen, kundenorientierten Beförderungsunternehmen entwickelt. Moderne Niederflurbusse, einheitlich gestaltete Haltestellen und moderne Betriebshöfe prägen das Firmenbild. Der Einsatz von Erdgasbussen ist inzwischen als umweltfreundliche Antriebsalternative selbstverständlich.

Wichtiges aus der Firmengeschichte:

Seit nunmehr 20 Jahren gestalten OVS und PVG den Öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Saalfeld- Rudolstadt und im nördlichen Saale-Orla-Kreis. 220 Mitarbeiter und 170 moderne Omnibusse bewegen täglich rund 22.500 Fahrgäste und über 7 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Mit ihrer Verkehrsleistung tragen die Beförderungsunternehmen dazu bei, die Straßen zu entlasten und die Umwelt zu schonen.

Im Städtedreieck Rudol­stadt- Saalfeld- Bad Blankenburg sind Einwohner und Gäste mit sechs Städtedreieck mobil- Linien und Städtedreieck Nachtmobil schnell, sicher und bequem unter­wegs. Der Regionalverkehr bedient mit 36 ÖPNV- Linien den Landkreis Saalfeld- Rudolstadt von Remda bis Leutenberg und von Königsee bis Engerda und verbindet den ländlichen Raum mit dem Städtedreieck im Herzen des Landkreises.

19 Regionallinien und drei Stadtlinien der OVS befahren im Saale-Orla-Kreis die Ortschaften in der Orlasenke und schaffen Verknüpfungen in und zu den Städten Pößneck, Neustadt an der Orla und Triptis.

Überregionale Ziele der OVS sind Erfurt, Weimar, Jena, Gera und Ilmenau

Die Mühlenfähre auf dem Hohenwartestausee, die einzige Autofähre in Thüringen und die einzige Autofähre Deutschlands, die über einen Stausee verkehrt, wird ebenfalls von der Omnibusverkehr Saale-Orla-Rudolstadt GmbH betrieben.

Die PVG fährt mit sechs Regionallinien im Schwarzatal, in der Bergbahn- und Rennsteigregion, auf der Saal­felder Höhe und in der Region um Neuhaus und sorgt für eine umfassende ÖPNV- Anbindung des südwestlichen Landkreises Saalfeld- Rudolstadt.

Am 1. Januar 1991 rollten die ersten Omnibusse der aus dem Bereich Personenverkehr des VEB Kraftverkehr Saalfeld-Rudolstadt hervorgegangen Omnibus­verkehr Saale-Orla GmbH. Zuvor mussten zahlreiche politische Entscheidungen getroffen und Beschlüsse gefasst werden. Die drei ehemaligen Landkreise Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck sowie die drei gleichnamigen Städte entschieden sich, den Buslinienverkehr unter dem Dach des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Saale-Orla gemeinsam durchzuführen. Mit dieser Weitsicht wurden bereits damals Weichen gestellt, die zur Bildung der KomBus-Gruppe im Jahr 2005 führten.

In den Jahren 1994-1995 erfolgte die Angliederung der Personenverkehrsgesellschaft Neuhaus am Rennweg mbH als Tochterunternehmen an die OVS. Es wurden einheitliche Verkehrstarife eingeführt und die Fahrpläne gemeinsam abgestimmt und erstellt. Die Anschaffung der ersten Niederflurbusse war ein entscheidender Schritt zur barrierefreien Nutzung des ÖPNV.

1995 entstand in Saalfeld im Gewerbegebiet Mittlerer Watzenbach ein moderner Omnibusbetriebshof mit Werkstatt und Verwaltungsgebäude. 1997 und 1999 folgten die Verkehrshöfe in Pößneck und Rudolstadt.

Ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem (RBL) leistet nach der Einführung in den Jahren 1995-1996 bis heute einen großen Beitrag zur Organisation der verkehrlichen Abläufe wie z.B der Überwachung der Einhaltung der Fahrplanzeiten und der Beschleunigungsprozesse in den Stadtverkehren Saalfeld und Rudolstadt.

OVS und PVG unterzogen sich 1999 erstmals der Zertifizierung nach ISO 9000 ff. Im Sinne des Qualitätsmanagements wurde den Unternehmen sozusagen „mit Brief und Siegel“ bestätigt, dass die Durchführung der Arbeitsprozesse in erster Linie an der Erhaltung und Steigerung der Zufriedenheit der Fahrgäste und Kunden ausgerichtet sind.

2000 wurden 19 neue erdgasbetriebene Omnibusse angeschafft, weitere 44 folgten in den Jahren 2001-2004.

Der PVG-Betriebshof Schwarzatal mit Platz für 24 Omnibusse wurde 2001 in Mellenbach-Glasbach in unmittelbarer Nähe der Talstation der Oberweißbacher Bergbahn eingeweiht.

Im Jahr 2003 nimmt die OVS den ersten Reisebus in Betrieb. Heute fahren drei Reisebusse und zahlreiche Kombibusse u.a. Vereine und Schulklassen zu Ausflügen und Wandertagen oder verkehren im Auftrag von regionalen Reisebüros.

10 Thüringer Busunternehmen, darunter OVS und PVG, schlossen sich 2003 zur Marketingkooperation „bus thüringen“ zusammen, um künftig gemeinsam das moderne und zukunftsfähige Nahverkehrsmittel Omnibus in Thüringen zu bewerben.

In Saalfeld entsteht ein moderner Omnibusbahnhof mit Servicecenter, in dem alle Unternehmensleistungen angeboten werden. Damit wurde ein großer Schritt in Richtung Kundenfreundlichkeit getan. Servicecenter in Pößneck und Rudolstadt folgten.

2004 wurden OVS und PVG erfolgreich im Umweltmanagement, d. h. der Sicherung der Umweltverträglichkeit der betrieblichen Produkte und Prozesse und im umweltgerechten Verhalten der Mitarbeiter, zertifiziert.

Im Juni 2005 schlossen sich die Nahverkehrsunternehmen Omnibusverkehr Saale- Orla-Rudolstadt GmbH, Personenverkehrsgesellschaft Neuhaus am Rennweg mbH und Omnibusverkehr Oberland GmbH im Verkehrsverbund der KomBus GmbH zusammen. Die KomBus-Unternehmen bedienen nunmehr alle ÖPNV-Linien im Saale-Orla-Kreis und im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Sitz der Geschäftsleitung und der Verwaltung der KomBus GmbH wurde Bad Lobenstein. Gemeinsam planen, fahren, vermarkten, investieren, instand halten und ausbilden für einen starken, zeitgemäßen und kundenorientierten ÖPNV- das haben sich die KomBus- Unternehmen auf die Fahne geschrieben.

2006 erhielten alle Unternehmen der KomBus- Gruppe die Zertifizierung in den Bereichen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Arbeitschutzmanagement. Diese Zertifizierungen konnten durch regelmäßige Prüfungen bis zum jetzigen Zeitpunkt immer wieder neu erteilt werden.

Im Jahr 2007 wurde die KomBus-Verkehrsaus- und- weiterbildungs GmbH (KVW) als weiteres Schwesterunternehmen gegründet, die noch im gleichen Jahr mit der Ausbildung von fünf Berufskraftfahrern für den eigenen Nachwuchs begann. Auch die Weiterbildung des Fahrpersonals wird hier in eigener Regie durchgeführt. Momentan bilden die KomBus-Unternehmen 24 Berufskraftfahrer, 7 KFZ- Mechatroniker und eine Kauffrau für Marketingkommunikation aus.

Im Dezember 2007 startete die OVS mit Städtedreieck mobil ein modernes, attraktives Mobilitätsangebot zur Vernetzung der der Städte Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg. Der Städtedreieck mobil- Verkehr eröffnete für Einwohner und Besucher neue Möglichkeiten, auch ohne Auto im Städtedreieck schnell und bequem unterwegs zu sein. Das grüne Design steht dabei für einen umweltfreundlichen ÖPNV und ist die verbindende Farbe in den Wappen der Städte und den Logos der Verkehrsunternehmens.

Im Herbst 2008 begann die KomBus GmbH in Pößneck mit "Stadt Pößneck mobil". die Umgestaltung der Stadtverkehre im Saale-Orla-Kreis. Unter dem Motto: „Fahr’ schlau mit blau“ erhielten die innerstädtischen Verbindungen einen neuen „Anstrich“. Das Erscheinungsbild wurde aufgefrischt und Linienführungen und Umsteigebeziehungen optimiert.

Die Marketingkooperation „bus thüringen“ führt erstmals die Aktion „Ein-Euro-Tag“ durch. Bei OVS, PVG und OVO und anderen beteiligten Verkehrsunternehmen können Fahrgäste seitdem einmal jährlich für einen Euro einen ganzen Tag lang ÖPNV schnuppern und buchstäblich erFAHREN, wie entspannt, umweltbewusst, sicher und preiswert Bus fahren ist.

Im Sommer 2010 erweitern die KomBus- Unternehmen ihre Fahrradbeförderungsmöglichkeiten durch den Einsatz von Bussen mit Fahrradgepäckträgern und den Umbau eines Linienbusses zum Wander- und Fahrradbus. Ab Mai 2011 bieten OVS und OVO zusätzlich einen Fahrrad-RufBus entlang des Saale- Radwanderweges an. Die Zusammenarbeit von OVS, OVO und PVG mit den touristischen Anbietern der Landkreise wird vertieft.

Der Umbau des Busbahnhofes in Pößneck wurde 2010 abgeschlossen und das Servicecenter zog in neue Räumlichkeiten im Historischen Glockenturm. Somit verbesserten sich auch in der Orlastadt die Bedingungen für einen leistungsfähigen ÖPNV.

Im Jahr 2011 können die Nahverkehrsunternehmen Omnibusverkehr Saale-Orla Rudolstadt GmbH und Personenverkehrsgesellschaft Neuhaus am Rennweg mbH auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken.

 

Aus der Firmengeschichte der OVO:

1993 In den Landkreisen Schleiz und Lobenstein gab es in der Verwaltung der Treuhandanstalt die Kraftverkehr Schleiz GmbH mit den Zweigen Omnibusverkehr, LKW- Verkehr und Spedition, Taxi/ Mietwagen, Fahrschule und Schifffahrt.

Beide Landkreise strebten die Kommunalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs an.

Den Auftakt bildete die konstituierende Sitzung des neu gegründeten Zweckverbandes ÖPNV am 14.01.1993.

Auf dessen Beschluss nahm am 1.03.1993 die Omnibusverkehr Oberland GmbH ihren Geschäftsbetrieb auf. Gesellschafter waren die beiden Landkreise Schleiz und Lobenstein.

In Lobenstein, dem Stammsitz, gab es einen relativ neuen Verkehrshof (errichtet 1988) mit Verwaltungsgebäude. In Zentrumsnähe befand sich der Busbahnhof.

In Schleiz am Busbahnhof befand sich eine Baracke als Funktionsgebäude und einen Mietstandort für 30 Fahrzeuge auf dem Gelände des ehemaligen Kraftverkehres.

Die Außenstelle Hirschberg bestand aus drei Grundstücken, zwei Abstellhallen und einem Werkstatttrakt.

Der Fahrzeugbestand der OVO setzte sich aus 48 Ikarus- Überlandfahrzeugen, 10 Ikarus- Gelenkzügen und 9 Bussen vom Typ MAN bzw. Mercedes zusammen. Das Durchschnittsalter der Omnibusse betrug mehr als 12 Jahre.

Bei Gründung waren 87 Arbeitnehmer für die OVO tätig.

39 Buslinien mit einem Gesamtnetz von 951 km wurden bedient.

Im Schülerverkehr beförderte die OVO ca. 4800 Schüler zu 36 Schulstandorten

Weitere Entwicklung:
Im Oktober 1996 wurden der rekonstruierte Busbahnhof und das neue Funktionsgebäude in Schleiz übergeben. Seit November 1998 gibt es in Oettersdorf einen neuen Betriebshof mit Standflächen für ca. 30 Busse.

In Bad Lobenstein erfolgte eine vollständige Modernisierung der Werkstatthalle, es gibt eine Waschanlage und eine Tankstelle für Busse und LKW.

Im Juni 2005 schlossen sich die Omnibusverkehr Oberland GmbH, die Omnibusverkehr Saale-Orla-Rudolstadt GmbH und die Personenverkehrsgesellschaft Neuhaus am Rennweg mbH im Verkehrsverbund KomBus GmbH zusammen. Die Unternehmen der KomBus bedienen alle ÖPNV- Linien im Saale-Orla-Kreis und im Landkreis Saalfeld- Rudolstadt.

Sitz der Geschäftsleitung und der Verwaltung der KomBus GmbH wurde das Verwaltungsgebäude in Bad Lobenstein.

Am Schleizer Busbahnhof wird am 1.05.2007 für die Kunden der OVO ein Servicecenter eröffnet.

Im Oktober 2009 werden die optimierten Stadtverkehre Stadt Bad Lobenstein mobil und Stadt Schleiz mobil in einem neuen, frischen Outfit an die Einwohner der Oberland- Städte übergeben.

 

 
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